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September in Kerala: Festivals, Green Landscapes & Travel

Der Kalakettu, bei dem riesige, geschmückte Bullen-Attrappen durch die Straßen ziehen, erinnert an bäuerliche Traditionen der Region – laut Kerala Tourism ein „erdiger Kontrapunkt" zu den…

aktualisiert 09. September 2026

September in Kerala: Festivals, Green Landscapes & Travel

Kerala im September: Was Krakau-Reisende von Indiens grüner Saison mitnehmen können

Spart euch den Gedanken, Kerala sei nur was für den Winter. Die Monsunzeit hat den südindischen Bundesstaat frisch grün durchgepinselt, und wer jetzt auf Reiseführer für Indien schielt, merkt: Der September dort steht voller Festivals, die unsere Krakau-Gänge in den Schatten stellen – zumindest vom Vibe her.

Festivals nach dem Hauptfest

Onam ist in Kerala das große Volksfest – vergleichbar mit unserem Wianki, nur mit Bananenblättern statt Pierogi. Das Hauptdatum (Thiruvonam) ist vorbei, doch Kerala gönnt sich ein Nachspiel. Am 23. September feiert man in Oachira das Irupathiyettam Onam, den 28. Tag nach dem Hauptfest. Der Kalakettu, bei dem riesige, geschmückte Bullen-Attrappen durch die Straßen ziehen, erinnert an bäuerliche Traditionen der Region – laut Kerala Tourism ein „erdiger Kontrapunkt" zu den Pookalam-Blumenteppichen und dem Sadya-Festmahl der Hauptfeier. Am selben Tag rauschen in Munroe Thuruthu (Kollam) die Chundan-Vallam-Boote über den Fluss: Die Kallada Boat Race gilt traditionell als letzte Bootsrace der Onam-Saison.

Kirchenfeste und Tempelfarben

Wer Krakaus kirchliche Tradition kennt, findet Parallelen in Kerala: In der ersten Septemberwoche zieht die Manarcad Perunnal in Kottayam Pilger zur St. Mary's Church – mit goldenen Kreuzen, schimmernden Muthukkudas und tausenden Menschen in der Rassa-Prozession. In Alappuzha folgt am 11. September das Neelamperoor Padayani: Riesige Schwan-Effigien, Figuren aus Mythologie und Folklore, Trommeln, Masken. Ein Spektakel, das an Krakaus Lajkonik erinnert – nur mit mehr Ravana und weniger Tataren.

Grün zwischen den Saisons

Kerala Tourism ordnet September bis Mai als kühlere Reisezeit ein, mit November bis Februar als Hauptsaison. September ist also Übergang: Die Landschaft glänzt, Reisfelder leuchten, Wasserfälle brüllen durch den Dschungel. Noch kann es regnen – aber wer auf den „echten Insider-Blick" steht, findet genau hier die ruhigeren Momente vor den Touristenströmen.

Unsere Empfehlung: Wer Kerala plant, sollte sich diese September-Termine notieren. Nicht als Krakau-Alternative – sondern als Inspiration für Reisende, die sowohl Kultur als auch grüne Landschaften suchen. Und falls jemand tatsächlich beides verbinden will: Ab Frankfurt geht's mit Zwischenstopps nach Kochi. Spart euch nur die Direktverbindung im Hochsommer – die Monsun-Landungen sind... sagen wir, charakterbildend.